Light

“Light”, 2011.

Brenn kleine Kerze, damit ich Dich seh,
damit ich Dich finde, zwischen Steinen und Schnee.
Hab ich mich verirrt, der Weg ist so schmal,

oder bist Du erloschen, frag ich mich jedesmal.
Brenn kleines Lichtlein, in dunkelster Nacht.

Vertreibst Dir die Kälte und hälst eisern Wacht.
Dein Schimmer entschwindet ins Dunkel hinein,

Du brennst hell im Herzen, doch hier draußen so klein.
Brenn mein Herzlein, in Feuer und Glut.

Verbrenn meinen Kummer, verbrenn meine Wut.
Wirf ein Licht auf die Stunden, so sorglos und klar.

Auf die Zeiten als ich noch ein anderer war.

Auf Wiederseh’n, auf Wiederseh’n.
In einem andern Leben… werden wir uns wiedersehn.

Du erinnerst mich daran, warum ich jetzt hier bin.
Warum ich meine Tage nicht im dunkeln verbring.
Treibts mich auch umher, mal voll und mal schwer.

Du, kleine Kerze hast Dich nie verzehrt.
Leb wohl mein Lichtlein, vorbei ist die Zeit.

In Dunkelheit vor mir, der Weg ist so weit.
Ich sag’s Dir im stillen, so wie es ist.

Kein Tag wird vergehen an dem ich Dich nicht vermiss.

Denn jeder Tag ist verloren, den man nicht genießt.
Und ich glaub Du wärst froh, wenn Du mich lachen siehst.
Darum brenn kleine Kerze, in dunkelster Nacht.
Und wir halten gemeinsam am Grabstein wacht.

Ben Metzner – Feuerschwantz


Tools and exifs:

  • Canon EOS 450D + Canon 55-250mm IS
  • 146mm
  • 2 s.
  • f/8
  • ISO 100

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